Experiment Monday – mon Day

‚Passagiere‘ auf der Lebensreise kennenlernen. Warum? Einfach so, zur Geselligkeit, zum Kennenlernen, zum Anteil nehmen, zum Plausch

Seit einigen Monaten fahre ich das Experiment mon Day. Da meine Frau montags jeweils auswärts arbeitete und ich einen unverplanten Tag hatte rief ich für Montag über Twitter auf zu einer Begegnung – zu irgendwas in irgendwo. Dass das bestens funktionierte, wusste ich erst nach dem Probieren. So traf ich in den letzten etwa 3 Monaten jeden Montag eine Person, oftmals eine, die ich nie zuvor gesehen hatte, zu Kaffee, Hundemarch, gemeinsamem Lunch, einfach zu einer offenen Begegnung.

Natürlich war ich jedes Mal etwas kribbelig und fragte mich ob und wie das klappen würde. Meine Sorge war umsonst, oftmals redeten wir, als wenn wir alte Freunde wären.

Dass sich wesentlich mehr Frauen als Männer meldeten überraschte mich. Dass es schlichte Begegnungen waren ohne irgendwelche Hintergedanken, das hatte ich erwartet – und es klappte so auch Bestens.

Neben einfachen Lunch- oder Kaffehöcks in Tearooms wurde ich auch zweimal zuhause eingeladen, so nahm mich Markus mit nach Hause und stellte mir seine Frau und seine Kinder vor.

Am Meisten überraschte mich Michèle mit der Einladung auf Twitter „Ich könnte zuhause für Dich kochen“. Ich hatte sie zuvor einmal, am Zybelimärt in Bern ganz kurz getroffen, wirklich gekannt hatte ich sie nicht. Ich bewundere jedoch ihren Mut sehr, sich auf dieses ‚Experiment‘ einzulassen. Lustig war allerdings, als ich vor ihrem verschlossenen Hauseingang mit glaub’s acht Klingelknöpfen stand und keine Ahnung hatte, auf welchen ich nun drücken sollte. Ich kannte ja nur ihren Twitternamen. Aber – auch diese Hürde wurde genommen und ich wurde kulinarisch fein bekocht und wir assen gemeinsam auf dem grossen sonnigen Balkon. Danke Michèle, Du hast mich sehr beeindruckt, das Essen und das Gespräch in den ersten wärmenden Sonnenstrahlen war fein und sehr gemütlich, einfach wunderbar.

Twitter und Pensioniert passen wunderbar zusammen. Meine produktive Zeit, die Zeit der Arbeit, die Zeit des Säens und Wartens ist vorbei. Jetzt möchte ich die Früchte meiner aktiven Zeit geniessen. So nehme ich mir bewusst Zeit fürs ‚Sein‘. Gerne teile ich von diesen Früchten, Lebensfreude, Lebensmut, Dankbarkeit, Vertrauen, Ruhe, Gelassenheit. Wo möglich auch konkrete und praktische Hilfe.

Für mich hat Twitter mit diesem Experiment einen weiteren Beweis erbracht wie wunderbar die Twitter Gemeinschaft ist und wie lebensnah dieser Medienkanal funktioniert. Ganz herzlichen Dank an Euch Alle.

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2 Gedanken zu “Experiment Monday – mon Day

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